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Beruf

Ich bin Unternehmer an der Schnittstelle von Technologie, Gesellschaft und Kultur.
Als Velokurier und Langlaufleiter habe ich Ausdauer gelernt. Mein zweisprachiges Studium in Informatik und Medienwissenschaften in Fribourg habe ich zugunsten meiner ersten Firma, der Liip AG, abgebrochen. Liip ist erfolgreich, gerade auch weil es ein soziales Experiment ist: den einmonatigen Vaterschaftsurlaub, Teilzeitarbeit für alle und eine vollumfängliche Selbstorganisation, in der alle 160 MitarbeiterInnen zusammen das Unternehmen führen, sind nicht Utopie, sondern gelebte, produktive Wirtschaftsdemokratie. Dazu kommen mehrere Startups, darunter die Strategieberatung crstl, die Gameschmiede Skim oder die Crowdfunding Plattform wemakeit.com. Die Innovations- und Designkonferenz LIFT kuratierte ich über Jahre hinweg mit. Ihr Motto, und auch meins: Technologie ist Kultur.

Politik

Seit bald zehn Jahren beteilige ich mich an den Debatten rund um nachhaltige Technologiepolitik, primär auf nationaler Ebene. Viel Energie habe ich etwa investiert in die Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit, in Bundesbern bin ich über die Parteien hinweg gut vernetzt. 2014 wurde ich Mitglied der Expertengruppe Internetpolitik der SP Schweiz und bin Mitverfasser ihres Internet-Grundlagenpapiers. 2015 habe ich mich entschieden, nicht länger “neutraler Experte” sein zu können und bin der SP beigetreten. Seit 2017 bin ich Vorstand der Sektion Zürich 9, und präsidiere die Kommission Digitalisierung der SP Kantone Zürich. 2018 kandidiere ich für den Zürcher Gemeinderat.

Einsatz

Als Mitgründer und Vorstandsmitglied von Opendata.ch setze ich mich für eine nachhaltige Schweizer Datenwirtschaft ein und für mehr Innovation und Transparenz in der öffentlichen Hand. Mit Powercoders.org führe ich einen Verein mit, der Geflüchtete im Programmieren unterrichtet. Als ehemaliges Mitglied des Medienkunstkollektiv etoy, als Sammler und Freund bin ich dem zeitgenössischen Kunst- und Kulturleben der Schweiz eng verbunden.