Versteckspiel mit Tochter

Gleichstellung

Die Ungleichheit zwischen Mann und Frau ist unerträglich: noch immer verdienen Frauen weniger für die gleiche Arbeit, noch immer sind Belästigungen und Erniedrigungen an der Tagesordnung, noch immer sind an so vielen Orten die immer gleichen Herren an der Spitze und machen Geld und Macht unter sich aus. 

Wenn es Quoten braucht, wenn es Gesetze braucht um diese Situation nicht in 200 Jahren, sondern in den nächsten 5 Jahren grundlegend zu ändern, dann lasst uns dies so handhaben. Es kann, ja es muss schneller besser werden.  

Entsprechend: ja, ich bin Feminist. Natürlich. Und darum freut mich auch die Wahlempfehlung von We Shape Tech, der Organisation für Frauen in der Innovation, ganz besonders.

Familienpolitik

Im täglichen Leben ist klar: ich teile mit meiner Frau Sylvie die Betreuungsarbeit für unsere kleine Tochter zu gleichen Teilen, wir finanzieren die Familie egalitär, die Familie ist unser gemeinsames Projekt. Wir sind beide Unternehmer und gestalten unsere Situation aktiv so, dass Teilzeitarbeit, hochwertige Fremdbetreuung und ein ausgewogenes Familienleben möglich ist, doch es ist klar: unter den aktuellen Rahmenbedingungen ist dieses Modell ein Kampf, manchmal ein Luxus, und längst nicht für alle auch nur annähernd machbar. Daran will ich arbeiten. Als Arbeitgeber gelingt dies sehr gut, Teilzeitarbeit und Elternurlaub für alle lassen sich in der Tat einrichten. In der Politik werden der Vaterschaftsurlaub, das Ermöglichen guter Teilzeitarbeit und ganz konkrete Beschleunigungsmassnahmen für den Wandel der alten Geschlechterrollen viel Arbeit brauchen, denn auch hier liegt der Teufel im Detail.