echter fortschritt für alle

 
 

Respekt ist für mich ein Begriff von zentraler Bedeutung. Mir bedeutet es entsprechend viel, respektvoll für die gute Sache zu streiten. Darum bewerbe ich mich hiermit für eine Kandidatur in den kommenden Gemeinderatswahlen.
Als Unternehmer habe ich gelernt, dass unter grossem Druck und in harten Verhandlungen der Respekt und das Verständnis für die Ziele des Gegenübers entscheidend sind, um konstruktiv tragfähige Lösungen zu finden. Lösungen, die die Situation für alle verbessern, die gerecht sind und nachhaltig. In den von mir mit gegründeten oder geleiteten Unternehmen arbeiten bald zweihundert Menschen. Der Respekt vor ihrer Arbeit und Leistung, die Achtung vor der Individualität, dem Wohlbefinden und der Entwicklung jedes und jeder Einzelnen sind für mich nicht nur sozialdemokratische Prinzipien, sondern gelebtes verantwortliches Unternehmertum.

Meine grosse Achtung gilt insbesondere auch jenen, die ein Leben lang gearbeitet haben und für die nächste Generation die Grundlagen bereitet haben. Für sie hier und heute die historischen Errungenschaften der Sozialdemokratie in Gesundheit und Altersvorsorge mit aller Kraft zu verteidigen, ist ein Gebot des Respekts.

Gleiches gilt für die Überwindung der unerträglichen Ungleichheit zwischen Frauen und Männern: gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss endlich überall gelten. Hier will ich mithelfen, wie auch überall dort, wo wir gemeinsam einstehen müssen für Gerechtigkeit. Wir kämpfen für die Würde von Menschen mit einer Beeinträchtigung, von wirtschaftlich schwächeren oder gerade erst bei uns angekommenen: Nur wir eröffnen Chancen für alle statt für wenige.

 

Meine Generation ist die letzte, die nicht mit dem Internet aufgewachsen ist. Uns kommt entsprechend die Verantwortung zu, den digitalen Umbruch in der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Politik verantwortungsvoll, zukunftsgerichtet und aktiv zu gestalten. Denn die Digitalisierung muss etwas sein das wir tun, nicht etwas, das uns angetan wird. Dass dieser Wandel von Respekt geprägt wird, gehört zu den bedeutendsten Herausforderungen unserer Zeit: Freiheit, Gleichheit und Solidarität scheinen allzu oft online nur mehr wenig zu gelten, und technologische Entwicklungen wie die künstliche Intelligenz stellen ganz grundsätzliche Fragen an das Verhältnis zwischen Arbeit und Kapital, zwischen der Würde des Menschen und den Kräften des globalen Kapitalismus. Seit vielen Jahren setzte ich mich entsprechend technologiepolitisch dafür ein, dass die Welt von morgen Chancen, Teilhabe und Auskommen bietet für alle. Nach dem politischen Engagement auf nationaler und kantonaler Ebene ist es für mich jetzt an der Zeit, auf städtischer Ebene einzusteigen. Denn ich bin mir sicher: wir in Zürich und wir als progressive Kraft haben genau hier grossartige Möglich- keiten, echten, menschlichen Fortschritt zu beschleunigen.

Heute besteht mein Alltag aus strategischen Innovationsprojekten mit neuen Technologien, die stets den Menschen ins Zentrum stellen. Im Zürcher Gemeinderat entsprechende Impulse zu setzen und mich einzusetzen für eine soziale und demokratische Stadt ist eine grosse Herausforderung, die ich sehr gerne annehmen möchte. Mit Engagement, Leidenschaft — und grossem Respekt.

Für mich sind das mehr als bloss Parolen, das zeigt, so hoffe ich, mein Lebenslauf.

 Hannes Gassert, im Winter 2017

Hannes Gassert, im Winter 2017

 Bild aus der SonntagsZeitung vom 2. April 2017, Portrait unter dem Titel " Der Schweiz-Beschleuniger " 

Bild aus der SonntagsZeitung vom 2. April 2017, Portrait unter dem Titel "Der Schweiz-Beschleuniger